Naturathlon 07 - Treffpunkt Wald

Pressemitteilung / 02.04.2007
Für das große bundesweite Natursport-Abenteuer "NATURATHLON 07 – Treffpunkt Wald" im Sommer 2007 suchen Naturschutz und Forstverwaltungen 32 Sportlerinnen und Sportler für die Länderteams. Der NATURATHLON’ 07-Treffpunkt Wald ist ein „sportliches Natur-Abenteuer“ und findet als größtes Natursportereignis vom 22. Juli bis 04. August 2007 in Deutschland statt. Die Strecke führt vom Schwarzwald bis nach Berlin. In acht Teams durchqueren 32 Sportler per Muskelkraft und im Wettkampf in 16 Tagen Deutschland.

Ab sofort können sich alle naturbegeisterten Sportlerinnen und Sportler aller Alterstufen ab 18 Jahre beim Bundesamt für Naturschutz bewerben. Das Casting wird dezentral in acht Bundesländern durchgeführt. Beim Casting entscheidet sich, wer den Sprung in eines der Naturathlon-Teams schafft. Neben den 1800 km, die mit den Fahrrad zurückgelegt werden, warten auf die Teilnehmer spezielle Etappen mit anderen Natursportarten, erlebnisreiche Aktionen und Aufgaben rund um das Thema Wald auf dem Weg zum Gesamtziel.

"Unter dem Motto Treffpunkt Wald wollen wir beim NATURATHLON 07 deutlich machen, dass Naturschutz und Forstwirtschaft viele gemeinsame Interessen haben. Mit der Natursportaktion wollen wir die Gemeinsamkeiten stärker herausarbeiten und den Dialog in Hinblick auf die großen Herausforderungen stärken. Denn der mögliche Klimawandel wird auch auf die biologische Vielfalt in Deutschland große Auswirkungen haben. So werden sich die Art der forstlichen Bewirtschaftung und die Anforderungen an den Naturschutz verändern. Die Wissenschaft rechnet derzeit mit einem Verlust von 5 – 30 % aller Pflanzen- und Tierarten in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland", erläuterte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.

"Forstwirtschaft und Naturschutz müssen sich angesichts des Klimawandels rechtzeitig Gedanken über die neuen Herausforderungen bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt machen. Die Forstwissenschaft ist seit einiger Zeit dabei, geeignete Strategien für den Umgang mit den auftretenden Risiken und Unwägbarkeiten zu entwickeln. Die Forschung muss allerdings intensiviert werden", sagte Dr. Anton Hammer, Präsident des Deutschen Forstvereins.
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