Gelungene Premiere
Robert Pollhammer / 04.09.2008
Das tolle Wochenende begann schon am Freitag mit einer leckeren Pasta Party bei den Lauf- und Triathlonexperten von Kodiak Sports. Dort konnten alle Teilnehmer nach Ausgabe der Startunterlagen und dem Briefing ausgiebig Kohlehydrate tanken. Wie sich später herausstellte, in jedem Fall eine sinnvolle Maßnahme. Denn der Samstag wurde ein heißer Renntag und erforderte von allen 2er Teams eine große Energieleistung.Der Startort hätte idyllischer nicht sein können. Die Stimmung mit dem sich langsam auflösenden Frühnebel am Alpsee war perfekt. Erfreulich auch die Tatsache, dass das Wasser wohl etwas wärmer war als die angekündigten 18 Grad Celsius. Gestartet wurde kurz nach 09:00 Uhr mit der Disziplin Schwimmen. Langstrecke (Master) und Kurzstrecke (Challenger) starteten gemeinsam und mussten auf unterschiedlichen Distanzen zeigen, wie gut sie im Wasser sind.
Danach teilten sich die Strecken für Master und Challenger. Letztere blieben gleich am Alpsee, um ein Floss zu bauen. Das war eine Premiere bei der R#ADYS Trophy und den Gesichtern nach zu urteilen, war diese ein voller Erfolg. Kreativität, Strategie und Sportlichkeit waren zu gleichen Teilen angesagt. Denn die kleinen Rafts mussten nach einer Testfahrt von 100 Metern wieder komplett zerlegt werden, ohne ein Seil zu durchschneiden. Kentern war nicht erlaubt und gordische Knoten wurden schnell zu einem Problem ...
Zu dieser Zeit war die Langstrecke schon auf einem Berglauf von 21 km Länge und gleichzeitig 1.400 Höhenmetern. Keine leichte Aufgabe und bei der Hitze floss der Schweiß gleich literweise. Die beste Zeit für diesen Abschnitt kam von einer Mixed-Mannschaft. Marc Pschebizin und Melanie Hohenester vom Team faszinatour brauchten nur 2 Stunden und 37 Minuten für diesen Abschnitt. Marc, der bei der Adventure Race WM 2006 Platz 4 belegte und Melanie, 2. bei der deutschen Meisterschaft über den Triathlon Langdistanz bauten damit einen Vorsprung auf, den sie bis ins Ziel nicht mehr verlieren sollten.
Auch für die Challenger-Klasse ging es mit einem Berglauf weiter. Dieser war mit 14,5 Kilometern und 830 Höhenmetern jedoch etwas kürzer. Beide Klassen trafen sich dann beim Checkpoint Gunzesrieder Säge zu einem abenteuerlichen Ausflug in eine Schlucht. Dort warteten zwei Abseilstellen und eine Seilbrücke. Spaß, Adrenalin und etwas Erholung vom Laufen.
Während sich die Challenger danach mit zwei Mountainbikes auf den Weg in den faszinatour Hochseilgarten Bolsterlang machten, stand den Master-Athleten nur ein Rad zur Verfügung. Bike & Run nennt sich diese Disziplin und es liegt an dem Team zu entscheiden, wer wann läuft oder fährt.




