Wenger Patagonia Expedition Race 2010

Gregor Guggemos / 28.07.2009
Das alljährliche "Abenteuer am Ende der Welt" geht 2010 in die achte Runde.

Austragungsort für die Ausgabe 2010 wird Tierra del Fuego sein, eine der entlegensten Gegenden Patagoniens, ganz im Süden des Landes. Die mehr als 600 Kilometer lange Strecke wird das südlichste Rennen der Adventure-Race-Geschichte sein. Von Einigen als "Letztes wildes Rennen" bezeichnet, ist es nicht nur die Länge, sondern auch die Isoliertheit, das unvorhersagbare Wetter und die Unerschlossenheit dieser Region, die dieses Rennen so speziell und gewaltig machen.

Bestritten wird das Rennen von Mixed-Team, bestehend aus vier Athleten. Trotz des abenteuerlichen Rufes dieses ARs, geht es den Veranstaltern um eine umweltpolitische Message. Primär geht es darum, das Bewusstsein der Menschen für die Einzigartigkeit dieser schönen Landschaft Süd-Patagoniens zu fördern. Alle Einnahmen, die über die Organisationsausgaben hinausgehen, fließen direkt in Umweltschutzprojekte dieser Region.

Zum eigentlichen Rennablauf:

Die Disziplinen des Patagonia Expedition Race 2010 wurden unter Berücksichtigung des natürlichen Geländes organisiert. Folglich wird von den Mannschaften Navigationstalent, Trekking- und Mountainbike-Ausdauer sowie Kajak fahren, Seilerfahrung und selbstverständlich eine gute Mannschafts-Strategie gefordert.

Navigation:
Geschicktes Navigieren ist elementar, möchte man bei diesem Rennen vorne dabei sein. Aufgrund der Geographie dieser Gegend, sind die Teilnehmer gezwungen, in extrem unwegsamem Gelände zu navigieren, teilweise sogar ohne richtige Bezugspunkte. Jeder Mannschaft stehen hierfür Kompass, Höhenmesser, Roadbook und die Diagramme zur Verfügung, die von der Rennleitung ausgeteilt werden.

Trekking:
Das gesamte Rennen beinhaltet mehrere Trekkingabschnitte. Die Athleten werden sich verschiedenen klimatischen Bedingungen stellen und geographischen Gegebenheiten überwinden müssen. In dieser Disziplin lernen die Teilnehmer auch etwas über die Vegetation dieses Landes.

Mountainbike:
Während des Rennens müssen die Mannschaften lange Etappen auf Mountainbikes zurücklegen. Jede dieser Etappen führt durch eine andere Landschaft und stellt die Konkurrenten auf die Probe.

Kajak:
Mit Zweier-Kajaks befahren die Team die Fjords, Seen, Flüsse und Kanäle.
Die Kajaks werden den Teams gestellt, jedoch müssen die Teilnehmer entsprechende Vorkenntnisse im Umgang mit diesen Sportgeräten aufweisen. Ein entsprechender Nachweis über Kajak-Grundkenntnisse und Manöver sowie die speziellen Rettungstechniken ist nötig und wird in den Tagen vor dem Rennen auch praktisch überprüft.

Seilaktivitäten:
Die natürlichen Hindernisse, die sich den Teams in den Weg stellen müssen so sicher wie möglich überwunden werden. Wie auch beim Kajak fahren muss hier ein Nachweis erbracht werden, über die grundlegenden Auf- und Abstiegskenntnisse bei Seilaktivitäten.

Team-Strategie:
Das Treffen der richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt ist grundlegend bei diesem Rennen. Viele Teams verzichten darauf einer festgelegten Strategie zu folgen, dies kann jedoch über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Alle weiteren Infos findet ihr unter: www.patagonianexpeditionrace.com
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