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Team adidas Natventure in Andorra

Thomas Raach / 02.08.2005See All Event Posts Follow Event
Team adidas Natventure
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Welche Abenteuer erwarten mich auf der Anreise, kommt das Gepäck rechtzeitig und vor allem vollständig an? Dies sind bei der umfangreichen Ausrüstung die vonnöten ist berechtigte Sorgen, vor allem wenn die Anreise mit dem Flugzeug geschieht. Langsam kennen wir sämtliche Übergepäcktarife der Airlines. Aber Andorra liegt ja quasi vor der Haustür weshalb, wir uns für den Landweg entschlossen hatten. Deshalb schleppte ich meine beiden Taschen am Mittwoch Nacht über den Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs und setzte mich in den Nachtzug nach Zürich. Dort traf ich mich mit Dani und Andi um nach Lyon weiterzufahren wo wir dann zu Tine und Marc stießen. Dort beluden wir den VW-Bus mit der ganzen Ausrüstung und fuhren weiter Richtung Süden. Als uns der erste LKW auf der Autobahn überholte wurde uns wieder deutlich, welche Menge an Equipment wir dabei hatten. Nach einer kurzen Abkühlung am Meer verließen wir die heiße Ebene Südfrankreichs nach stundenlanger Fahrt und wendeten uns den Pyrenäen zu. Am Pas de la Casa – den nördlichen Zugang zu Andorra – angekommen, wurde uns ganz schnell klar, dass die 10.000 Höhenmeter Anstieg der Streckenbeschreibung kein Druckfehler waren. Vor uns lagen die tiefen Täler von Andorra die mit Sicherheit ein anspruchsvolles und selektives Rennen versprachen.

Je näher wir dem Startgelände beim Skigebiet Grau Rorg kamen, desto mehr Mannschaften kamen uns entgegen, die emsig damit beschäftigt waren ihre Bikes vorzubereiten. Ein großes Starterfeld hatte sich angemeldet und wir waren alle gespannt, wie wir wohl bei der versammelten Weltelite abschneiden würden. Der Materialcheck verlief überraschend entspannt und wir hatten schnell unsere letzten Vorbereitungen abgeschlossen. Bei der Eröffnungsfeier bekamen wir dann die Roadbooks und die Karten. Die einzigen flachen Streckenabschnitte waren das Hydrospeed und die Kanusektion. Nachdem wir uns ein erstes Bild der Strecke gemacht hatten, saßen wie alle bei Marcs Eltern im Wohnmobil bei Schüsseln von Spagetti, die seine Mutter wohl den ganzen Nachmittag gekocht hatte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die vielen kräftespendenden Kohlenhydrate. Irgendwann waren wir so voll, dass wir am liebsten unsere dicken Bäuche wie im Schlaraffenland gegen den Sternenhimmel von Andorra gestreckt hätten. Aber es stand noch die Streckenplanung an und vor allem die Eingabe einiger wichtiger GPS-Punkte in unseren Garmin Geko. Dabei mussten wir sorgfältig die Koordinaten aus den Karten herausmessen und einzeln in das Gerät eintippen. Eine zeitraubende Arbeit, welche sich bei schlechter Sicht oder in der Nacht bezahlt macht. Endlich war auch dies geschehen und alle Vorbereitungen waren abgeschlossen – es konnte los gehen. Unsere österreichischen Kollegen lagen schon längst in ihren Zelten und schliefen als wir uns dazu gesellten.

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