adidas Natventure Trophy
Der Anfang ist gemacht
Robert Pollhammer / 24.08.2006


„Ein Lob an die Bühnenbildner!“, meinte Bettina Hofmann vom Team-Fun Racer nach erfolgreich beendetem Rennen. Und die Kulisse hätte wahrlich nicht schöner sein können. Über die berühmten Buckelwiesen, zum Kranzberg und den Lautersee kamen die Athleten in die Leutasch. Dort warteten Canyoning und seiltechnische Herausforderungen in einzigartigen Schluchten. Weiter ging es über den Hohen Sattel nach Scharnitz. Für die Teilnehmer der Kurzstrecke, war das Rennen hier fast schon vorbei. Nur ein kurzes Stück nach Mittenwald musste noch mit dem Mountainbike bewältigt werden. Auf die Athleten der Langstrecke wartete die letzte große Herausforderung, die herrliche Karwendelrunde, eine Mountainbike-Strecke, die über das Karwendelhaus, Hinterriß und die Vereiner Alm zurück nach Mittenwald führt.
In sagenhaften 11 Stunden und 26 Minuten gewann das deutsche Team Speed up Dynafit in der Kategorie 2er Teams Herren die Langstrecke. Platz zwei ging mit 11 Stunden und 46 Minuten an Team adidas Natventure, die dieses Mal als reine Schweizer Formation an den Start gegangen waren. „So schnell, wie die zum Karwendelhaus raufgefahren sind, fahren die meisten Leute nicht ins Tal“, stellte Thomas Lehner von der Bergrettung Scharnitz erstaunt fest. Platz 3 belegte das deutsch-österreichische Team Montrail Speleo Salomon in 12 Stunden 53 Minuten.
Den Bewerb der 2er Mixed-Teams konnte Team ATT 360 für sich entscheiden. Die erfahrenen Adventure Racer aus Tirol brauchten 12 Stunden und 28 Minuten. „Eine super Strecke und tolle Helfer“, freute sich Markus Gärtner aus Innsbruck nach dem gelungenen Rennen. Team Carinthian Adventure, ebenfalls Österreich, kam nach 14 Stunden und 56 Minuten auf Platz 2.
Insgesamt 10 Teams der Langstrecke konnten das Ziel nicht erreichen. Sie scheiterten an einem Zeitlimit, das für die Karwendelrunde gesetzt werden musste. Doch auch sie waren bei der Siegerehrung in bester Laune. Sie werden nächstes Jahr wieder am Start stehen und die „offenen Rechnungen begleichen“.
Auch die Starter über die Kurzstrecke hatten ein echtes Erlebnis. Alle Teams kamen ins Ziel und waren begeistert. Wie auf der Langstrecke waren einige Mannschaften zum ersten Mal bei einem solchen Rennen. Nachher waren sie sich einig: „Es war nicht unser letztes Adventure Race.“
Die kompletten Resultate, weitere Infos zum Rennen, unseren Sponsoren und Helfern, sowie der Sportart Adventure Racing findet Ihr unter www.natventure-trophy.com.


SleepMonsters



