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Team Montrail Speleo Salomon berichtet

Jörg Schneider / 12.11.2006See All Event Posts Follow Event
Renn-Statistik:

Länge: ca. 100 km (statt der angegebenen 70 km)
Höhenunterschied: 2300 m

Team 1: Piotr Kosmala und Jörg Schneider –> Platz 3 Overall in 7:39:30

Team 2: Niki Wörle und Rolf Johannes –> DNF

Teams am Start: 32 (Kategorie STRONG: 13 / Kategorie LIGHT: 19)

Wetter: sonnig / leicht bewölkt, ca. 20 - 24 Grad Celsius

Disziplinen: Navigation, Kanu, MTB, Inline Skating, Laufen, Seilaktivitäten, OL

Karten: Swiss Topo 1:25.000 + OL-Karte Weesen 1:4.000

Checkpoints: 38

Top 5:
1. uf u dervo - 7:27:16
2. Innerschweiz 2 - 7:39:13
3. Montrail Speleo Salomon - 7:39:30
4. Saab Salomon Suisse 2 - 7:48:00
5. Sputnik Adventure Team - 8:35:30 (Penalty - missed CP!)

Nicht schon wieder: Bei der Salomon Raid Suisse Serie verfolgen uns die knappen Endergebnisse! Nach eineinhalb Minuten Rückstand auf Roger Fischlin und Stephan Meister beim XTC X-Trail Challenge in Pfungen nun lausige 17 Sekunden Rückstand auf das Team “Innerschweiz 2″ mit den sehr symphatischen Schweizern Stefan Wolfisberg und Andi Studhalter. Platz 1 geht derweil an das Team “uf u dervoâ€? (â€?auf und davonâ€? für Nicht-Schweizer), die mit zwölf Minuten Vorsprung diesen Wettkampf für sich entscheiden. Die zwei Top-Favoriten “Saab Salomon Suisse 2â€? mit Alain Berger und Jan Beguin sowie “Skinfit Schweizâ€? mit Roger Fischlin und Stephan Meister kommen durch einen MTB-Sturz leider gar nicht ins Ziel (Skinfit) bzw. fallen durch Krämpfe auf Platz vier hinter uns zurück (Salomon Suisse).

Los ging’s an einem wunderschönen Samstagmorgen am Ufer des idyllisch gelegenen und von Zweitausendern eingerahmten Walensee mit einer Kanu-Etappe. Alle Favoriten lagen noch dicht beisammen, als wir zu fünft auf die Mountain Bikes wechselten, Salomon Suisse mit leichter Führung. Am ersten Berg (1.000 Hm am Stück) löste sich dann dieses Führungsquintett schnell auf, da der Organisator DAS EINZIG RICHTIGE für ein Adventure Race machte, nämlich vielfältigste Routenwahl in die Strecke einbaute. So sahen wir einige Teams uns mehrmals überholen (offenbar nicht die beste Route erwischt). Wir ließen es an diesem Tag ohnehin etwas langsamer angehen, sollte doch Piotr in einer Woche bei den Raid World Championship in Kanada fit am Start stehen.

Nach 3:47 h wechselten wir nach einer physisch wie navigatorisch wirklich anspruchsvollen MTB-Etappe auf die Inline Skates. Hier erwarteten uns fast 30 km herrlichste Landwirtschaftswege. Ich habe noch nie erlebt, dass auf einer Inline-Strecke wirkliches navigieren angesagt ist. Hier musste man ständig alert sein, denn es ging nicht (wie sonst meist üblich) einfach geradeaus und zurück oder in einer simplen Runde.

Nach gut einer Stunde auf die Bikes und zurück zum Walensee an den Fuß der Berge. Hier begann eine recht anstrengende Trekking-Etappe mit eingebauten Seilaktivitäten. Nicht spektakulär, aber auch nicht schlecht. Hier praktisch kaum Navigation von Nöten. An der Abseil-Stelle trafen wir dann überraschenderweise auf die amtierenden Vize-Weltmeister Alain Berger und Jan Beguin. Ersterer klagte über starke Krämpfe im linken Bein und glücklicherweise hatte Piotr seine guten Elektrolyt-Tabletten dabei, die mir schon mit dem gleichen Problem zwei Wochen zuvor bei der adidas Natventure Trophy geholfen hatten. So konnten wir wenigstens ein wenig helfen.

Anschließend ging es wieder auf die Bikes zurück zum Wettkampfzentrum in Weesen, um dort eine 1:4.000 OL-Karte zu erhalten und dort ein wenig Feinnavigation zu üben. Laufend ging es am See zurück zum “Lago Mio� (Strandbad), wo wir 500 Meter vorm Ziel unsere Mitbewerber sahen, aber es nicht mehr ganz schafften, sie einzuholen.

Bei den Damen-Teams war leider wieder nur ein Team am Start. “team 333″ schlug sich jedoch wacker und finishte nach 9:43 h, während die Kategorie Mixed wie üblich an das nicht zu schlagende Duo (und Ehepaar) Annick und Luc Beguin vom Team “Saab Salomon Suisse 1″ in starken 7:52 h vor dem ebenfalls starken Team “Tempo-Sportâ€? in 8:19 h ging. Niki und Rolf verpassten leider knapp den Cut-Off vor der Laufetappe und kamen so nicht in die Wertung.

Es wurde noch ein wunderschöner lauer Sommerabend, der mit köstlichem Risotto und einer netten Siegerehrung abgerundet wurde. Unten saßen wir im T-Shirt und oben hatten die Berge schon frischen Schnee der vergangenen Woche - ein traumhafter Anblick!

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