Outdoor Trophy
Atemberaubende "outdoortrophy"
Michael Halbeisen / 17.08.2008


200 Athleten in den Sportarten Berglauf, Paragleiten, Wildwasser-Kajak und Mountainbike, tausende begeisterte Fans entlang der Strecke, traumhaftes Wetter: Die "7. outdoortrophy" in Lingenau, eines der schwierigsten Staffelrennenen der Welt, war ein voller Erfolg. In einem atemberaubenden Wettkampf holte sich das Team Heron Robotunits den viel umjubelten Sieg.
Der Wettkampf im Bregenzerwald stellte sowohl die Amateur-, als auch die Profiteams vor riesige Herausforderungen: Gleich zu Beginn gab es einen 15 Kilometer langen Berglauf mit nicht weniger als 1.400 Höhenmeter zu bewältigen. Der Italiener Gerd Frick vom Team Heron Robotunits übergab mit einem Rückstand von ca. 6 Minuten an Paragleiter Markus Prantl. Der Südtiroler konnte den Zeitrückstand leider nicht verkürzen und schickte den Österreicher Manuel Filzwieser ins Rennen. Völlig ausgepumpt übergab Filzwieser eine knappe halbe Stunde später an den Mountainbiker Hannes Pallhuber aus Südtirol. Pallhuber konnte den Rückstand mit einer furiosen Fahrt aufholen und sicherte seinem Team hauchdünn mit ca. 14 Hunderstel den bis dato spannendsten Sieg in der Geschichte der "outdoortrophy". Insgesamt brauchte das Siegerteam eine Zeit von 3 Stunden und 56,41 Minuten und war damit um nur 14 Hundertstel schneller als der Zweitplatzierte Kolland Topsport tech-pool, dritter wurde Kolland Topsport Asics.
Ländle-Sieg bei den Damen
Neben 10 Profiteams waren auch etliche Amateursportler am Start. Unter ihnen war schon wieder das Team Kolland Topsport das schnellste. In der Damenwertung holte sich das Vorarlberger Volksbank Team den Sieg, die Firmenwertung ging an die Polizei Vorarlberg. Das sportliche Highlight war in ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und die "outdoortrophy night" eingebettet. Untertags gab es unter anderem einen Kletterwettbewerb und eine Paragleit-Akrobatik-Show von "Mad Mike" Küng. Am Abend nach dem Wettkampf feierten Sportler, Fans und Promis im HIGH-5-Gelände – musikalisch sorgten am Samstag die "Souljackers", die Band "John Peel Club" und "Golden Reef" für ausgelassene Partystimmung.


SleepMonsters



