Wenger Patagonian Expedition Race
Bald fällt der Startschuß
Ullrich Schindler / 03.02.2010


südlichsten Abenteuerrennen der Welt durch die einzigartige Landschaft Patagoniens. Über 600 Kilometer in den Disziplinen Mountainbiking, Trekking, Klettern und Kajaking gilt es zu bewältigen. Wer das raue Klima am südlichsten Zipfel des südamerikanischen Kontinents kennt, weiß, welche sportliche Herausforderung die Athleten erwartet. Für die Organisatoren hat
die Herausforderung schon längst begonnen. Seit über einem Jahr laufen die Vorbereitungen. Wir sprachen mit Cheforganisator Stjepan Pavicic über das diesjährige Rennen, seine Ziele und Beeren pflückende Amerikaner.
<b>Herr Pavicic, wie kamen sie zu der Idee, ein Abenteuerrennen in Patagonien zu organisieren?</b>
Es ist schwierig, den genauen Ursprung der Idee für das Rennen ausfindig zu machen. Sie ist das Produkt vieler Faktoren, der Erfahrungen meines ganzen Lebens. Schon zu Schulzeiten faszinierte es mich, aufs Land rauszugehen und Unerforschtes zu entdecken. Ich begann mit Freunden Expeditionen im Nationalpark Torres del Paine und in Feuerland zu organisieren. Parallel dazu
entwickelte ich eine Begeisterung für Wettrennen und nahm an verschiedenen Cross- und Langstreckenläufen teil. Zudem fing ich während
meines Studiums noch das Klettern an. Ich bekam Lust mein Können in verschiedenen Disziplinen bei einem Abenteuerrennen unter Beweis zu stellen. Also tat ich mich mit mehreren Kollegen zusammen und wir nahmen an einem mehrtägigen internationalen Wettbewerb teil. Der Wettbewerb war jedoch eine einzige Enttäuschung und hielt sein Versprechen nicht. Weder stellte die Veranstaltung ein Abenteuer noch eine Expedition im eigentlichen Sinne dar. Ich war mir sicher, dass die Vorraussetzungen für ein wahrhaftiges Abenteuerrennen in meiner Heimat Patagonien weit besser seien. Von diesem Moment an studierte ich das internationale Umfeld und in mir formte sich mehr und mehr die Überzeugung, dass sich in Patagonien eines der aufregendsten Abenteuerrennen der Welt realisieren ließe. Zwei
Jahre nach besagtem Rennen gab ich meine Arbeit als Geologe auf und widmete mich voll und ganz meinem Traum, ein solches Abenteuerrennen zu
organisieren. 2004 war es schließlich soweit: wir führten das erste Patagonian Expedition Race durch.


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