Wenger Patagonian Expedition Race

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Athleten erfahren Details über die Route

Ullrich Schindler / 09.02.2010See All Event Posts Follow Event
Bildrechte Wenger Patagonian Expedition Race
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Seit Montag, 9.00 Uhr haben die Athleten des Wenger Patagonian Expedition Race 2010 zumindest eine kleine Ahnung, was sie in den nächsten zehn Tagen erwarten wird. Veranstalter Stjepan Pavicic offenbarte die diesjährige Route des Rennens. Sie wird über die Magellanstraße, durch Feuerland bis nach Puerto Williams führen - zum südlichsten
Dorf der Welt!

Für das deutsche Team Herbertz ebenso wie für das finnische Nord Water-Team begann das Abenteuer bereits mit dem Flug von Madrid nach Santiago. Mitten auf dem Atlantik musste ihre Maschine wegen eines defekten Fensters kehrtmachen und auf den kanarischen Inseln notlanden. Erst nach über zwei Tagen Reisestrapazen kam das deutsche Team in Punta Arenas an. Auch das japanische Team traf aufgrund eines verpassten Anschlussfluges mit Verspätung ein.

"Normalerweise beginnen die Komplikationen für die Teams erst mit dem Startschuss. Wir planen aber solche Verzögerungen mit ein, so dass wir ungeachtet dessen pünktlich starten können", verkündet Veranstalter Stjepan Pavicic.

"Dieses Jahr werden die Athleten zunächst mit Kayaks die Magellanstraße überwinden, um nach Feuerland zu gelangen. Dort angekommen, gilt es eine kurze Trekkingstrecke von 16 Kilometer zu bewältigen. Schließlich folgt eine 110 Kilometer lange Mountainbikestrecke. Der Start wird spektakulär: noch nie waren so viele Teams dabei und jede der 14 teilnehmenden Mannschaften wird versuchen, so schnell wie möglich aus den Startlöchern zukommen und sich einen Vorsprung zu erarbeiten."

Im Vergleich zum deutschen Team hatte der Vorjahressieger Helly Hanson-Prunesco eine entspannte Anreise. Das Team will alles daran setzen, als erstes Team in der Geschichte des Wenger Patagonian Expedition Race einen Titel erfolgreich zu verteidigen. Mannschaftskapitän Nicola MacLeod ist voller Vorfreude: "Das Rennen ist für mich das härteste Adventure Race weltweit, es verlangt einem alles ab. Aber das macht es auch so interessant: Seine Grenzen kennen lernen im Wettbewerb mit anderen Teams und im Kampf gegen das unvorhersehbare Klima in dieser wunderschönen Landschaft. Was auch immer dieses Jahr geschehen mag, wir werden die wilde Natur Patagoniens genießen. Es fällt schwer, dies nicht zu tun!"

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